Geschichte von Sea Shepherd

An vorderster Front für den Meeresschutz seit 1977

Sea Shepherd wurde 1977 von Captain Paul Watson in Vancouver, Kanada, mit der Mission gegründet, alle Meeresbewohner zu schützen und zu erhalten. Die Bewegung wurde 1981 in Oregon als Sea Shepherd Conservation Society registriert und hat heute unabhängige Organisationen in über 20 Ländern, die weltweit an Direkten Aktionen mitwirken. 2013 wurde Sea Shepherd Global in Amsterdam gegründet, um die Kommunikation und Logistik für die Sea Shepherd-Flotte bei Kampagnen ausserhalb der Vereinigten Staaten zu koordinieren.

2019

Juli, 2019

Sea Shepherd kämpft gemeinsam mit Namibia gegen Fischereikriminalität

Die Operation Vanguard startet in Namibia mit Beamten des namibischen Ministeriums für Fischerei und Meeresressourcen (MFMR) an Board der Ocean Warrior, um illegale Trawler an der Skelettküste zu stoppen.

Juli, 2019

Operation Siso: Patrouille im Mittelmeer

Sea Shepherd kehrt mit der M/Y Sam Simon ins Mittelmeer zurück, um die italienischen Gewässer vor illegaler, unregulierter und undokumentierter (IUU) Fischerei zu schützen. In Zusammenarbeit mit den italienischen Behörden konzentriert sich die Operation Siso auf den Einsatz illegaler Treibnetze und anderer tödlicher Fanggeräte rund um die Äolischen Inseln im Südthyrrhenischen Meer, einem Teil des Mittelmeers vor der Westküste Italiens.

Juli, 2019

Sea Shepherd kehrt zurück, um in Afrikas grösstem Meeresschutzgebiet zu patrouillieren

Operation Albacore startet ihre vierte Kampagne zum Schutz der neu eingerichteten gabunischen Meeresschutzgebiete, zur Aufdeckung und Abschreckung von illegaler, unregulierter und undokumentierter (IUU) Fischerei, zur Überwachung der Einhaltung der Rechtsvorschriften durch lizenzierte Fischereiunternehmen sowie zur Ausweitung der bestehenden Überwachungs- und Kontrollmassnahmen.

Mai, 2019

Sea Shepherd startet die Operation Guegou mit Eco-Benin und der Regierung von Benin

Sea Shepherd startet seine Partnerschaft mit der Regierung von Benin (Westafrika), um die illegale, unregulierte und undokumentierte (IUU) Fischerei im Golf von Guinea zu bekämpfen. Die Sea Shepherd-Crew und die lokale Nichtregierungsorganisation Eco-Benin arbeiten an Board der Bob Barker mit Strafverfolungsbeamten der State Action of the Sea, der Marine von Benin und des Fischereiministeriums zusammen.

April, 2019

Sechste Kampagne für Operation Siracusa an der italienischen Küste

Sea Shepherd Volunteers kehren zum sechsten Mal zurück nach Italien, um in Zusammenarbeit mit der italienischen Küstenwache das Meeresschutzgebiet Plemmirio in Syrakus zu schützen.

März, 2019

Sea Shepherd hilft bei der Beseitigung von vier Tonnen Abfall an einem abgelegenen Schildkrötenbrutplatz

Mit der M/Y Bob Barker und der Jairo Mora Sandoval haben sich Sea Shepherd und die kapverdische Organisation Biosfera zusammengetan, um vier Tonnen Plastikmüll von einer abgelegenen Insel im westafrikanischen Inselstaat Cabo Verde zu entfernen. Die Insel Cabo Verde ist eine der weltweit grössten Nistgebiete für die gefährdetet Unechte Karettschildkröte.

Februar, 2019

Sea Shepherds M/Y Sam Simon trifft in Frankreich für Operation Dolphin ByCatch ein

Sea Shepherds Kampagne vor der französischen Atlantikküste deckt das anhaltende Abschlachten von Delfinen durch industrielle Fangschiffe im Golf von Biskaya auf. Die M/Y Sam Simon schliesst sich den kleinen Booten von Sea Shepherd an, die seit dem 11. Februar unter der Leitung von Sea Shepherd Frankreich an der Küste patrouillieren.

2018

Dezember, 2018

Japan kündigt das Ende des Walfangs im Südpolarmeer an

Am 26. Dezember 2018 kündigte die japanische Regierung an, aus der Internationalen Walfangkommission (IWC) auszutreten und alle Walfangaktivitäten in der Antarktis einzustellen - ein grosser Sieg für die Naturschutzbewegung, der jedoch von der Nachricht überschattet wurde, dass Japan ebenfalls zum kommerziellen Walfang in den Gewässern um Japan "zurückkehren" wird.

Dezember, 2018

Sea Shepherd zieht sein Flaggschiff, die Steve Irwin, aus dem Verkehr

Nach einem Jahrzehnt im Einsatz zum Schutz der Meerestiere - vom Südpolarmeer bis zu den Färöer-Inseln - wurde Sea Shepherds Flaggschiff M/Y Steve Irwin in Melbourne, Australien, in den Ruhestand verabschiedet.

November, 2018

Sea Shepherd erneuert Partnerschaft mit Liberia für Operation Sola Stella 3

In einer gemeinsamen Operation mit dem liberianischen Verteidigungsministerium zur Bekämpfung der illegalen, unregulierten und undokumentierten Fischerei (IUU) in Liberia, Westafrika, unterstützte Sea Shepherd die liberianische Küstenwache bei der Festsetzung eines unter ausländischer Flagge operierenden Industrietrawlers, der beim Plündern der für die traditionelle Fischerei bestimmten Gewässer erwischt wurde.

2017

Mai, 2017

27 Parlamentsmitglieder unterstützen rechtliche Schritte gegen Dänemark

Mit der Unterstützung von 27 Mitgliedern des Europäischen Parlaments reicht Sea Shepherd Niederlande einen Antrag an die Europäische Kommission ein. Wir fordern sie auf, ein Strafverfahren gegen Dänemark einzuleiten, um das Abschlachten von Grindwalen und anderen Meeressäugern auf den Färöern zu stoppen.

März, 2017

Shark Finning Ermittlung enthüllt

Sea Shepherd Global veröffentlicht die Ergebnisse einer dreimonatigen Untersuchung, in der bestätigt wird, dass immer noch grosse Sendungen von Haiflossen in Hongkong angeliefert werden. Dies durch Fluggesellschaften und Reedereien, die ein Versprechen abgegeben haben, keine Haiflossen mehr zu transportieren.

Februar, 2017

Vorgehen gegen IUU-Fischerei in Liberia

Sea Shepherd ruft die Operation Sola Stella in Zusammenarbeit mit dem liberianischen Ministerium für Nationale Verteidigung ins Leben, um die Gewässer Liberias zu patrouillieren, um die illegale, unregulierte und undokumentierte Fischerei (IUU-Fischerei) zu bekämpfen.

Januar, 2017

40 Jahre Direkte Aktion

Sea Shepherd feiert sein 40-jähriges Jubiläum mit Veranstaltungen auf der ganzen Welt, darunter Los Angeles, Sydney, London, Paris und Berlin.

2016

Dezember, 2016

Die 11. Anti-Walfang Kampagne beginnt

Operation Nemesis, Sea Shepherds 11. Wal-Verteidigungskampagne im Südpolarmeer beginnt.

Oktober, 2016

Grosse Australische Bucht von einer Ölplattform gerettet

Die Operation Jeedara von Sea Shepherd Australia ist wichtig, um BP davon abzuhalten, in der Grossen Australischen Bucht nach Öl zu bohren. Sea Shepherd Australia ist Teil der Great Australian Bight Alliance, eine Vereinigung lokaler Umweltschutzgruppen.

Juni, 2016

Massgeschneiderte Ocean Warrior

Sea Shepherd Global lanciert das massgeschneiderte Hochgeschwindigkeits-Patrouillenboot Ocean Warrior, ein Dream Funds Project, das von der Dänischen Postleitzahlenlotterie vergeben wird.

Juni, 2016

Die 3. Kampagne gegen illegale Fischerei im Mittelmeer beginnt

Sea Shepherd Global kündigt den Start der Operation Siracusa 2016 an: Die 3. Kampagne gegen illegale Fischerei im Meeresschutzgebiet Plemmirio an der Ostküste von Syrakus, Italien.

Juni, 2016

Operation "Bloody Fjords" gestartet

Die Operation "Bloody Fjords" ist gestartet. Sie übt Druck auf die Justiz, Wirtschaft und Medien aus, um die Grindwaljagd auf den Färöern zu stoppen.

Mai, 2016

Operation "Jeedara" gestartet

Als Teil der Great Australian Bight Alliance gründet Sea Shepherd Australia die Operation "Jeedara", um die Bedeutung der Grossen Australischen Bucht aufzuzeigen und den Druck auf die Gemeinschaft zu verstärken, sich den Tiefbohrungsplänen von BP zu widersetzen.

April, 2016

Operation Albacore beginnt in Gabun

Start der Operation Albacore in Zusammenarbeit mit den Regierungen von Gabun und Sao Tomé & Principe, um die exklusiven Wirtschaftszonen beider Länder für IUU-Fischerei zu überwachen.

März, 2016

Operation Driftnet stoppt Flotte von Treibnetzwilderern

Operation Driftnet lanciert und erfolgreich die ganze Flotte von illegalen Treibnetzwilderer stillgelegt.

Februar, 2016

Sea Shepherd Dive lanciert

Sea Shepherd Global startet ein neues Projekt, Sea Shepherd Dive, um ein "Support and Report" -Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Dort können die Taucher Umweltdelikte melden, welche sie während eines Tauchgangs irgendwo auf der Welt beobachtet haben.

2015

Dezember, 2015

Operation Icefish II beginnt

Mit dem Ablegen der Steve Irwin in Williamstown, Australien, beginnt Operation Icefish mit dem Ziel, die restlichen Schiffe der "Bandit 6" genannten Wildererflotte zu stoppen. In Zusammenarbeit mit der indonesischen Regierung wird die Operation, die zur Stilllegung der "Viking" führt, zum Erfolg.

November, 2015

Australisches Bundesgericht büsst Japanische Walfänger mit 1 Mio Dollar

In einem Verleumdungsfall gegen das japanische Walfangunternehmen Kyodo Senpaku Kaisha Ltd (Kyodo) legte Captain Peter Hammarstedt Beweise vor, welche das Australische Bundesgericht zu einer Busse von 1 Mio Dollar gegen Kyodo bewegte. Bis heute wurde die Strafe nicht bezahlt.

November, 2015

Sea Shepherd USA kündigt Operation Milgaro II an

Sea Shepherd USA kündigt Operation Milgaro II an, um die gefährdeten Vaquitas (Schweinswale) im Meer von Cortez, Mexiko, zu schützen.

Juli, 2015

Operation Mare Nostrum gestartet

Sea Shepherd Frankreich lanciert die Operation Mare Nostrum, um das Meer von Plastikmüll zu befreien und gefährliche Geisternetze im Mittelmeer (vor der Küste von Frankreich, Italien und Spanien) zu entfernen.

Juli, 2015

Finnwalfleisch in Norwegen

Sam Simon hält im Nordhafen von Tromsø, Norwegen, um eine Lieferung von Finnwalfleisch zu dokumentieren, das nach Japan verschifft werden soll. Das norwegische Marineamt inspiziert die Sam Simon und erlaubt ihr dann zu gehen.

Juni, 2015

IWC lehnt Walfangprogramm ab

Der Wissenschaftliche Ausschuss der Internationalen Walfangkommission (IWC) lehnte das von Japan vorgeschlagene NEWREP-A-Walfangprogramm ab und forderte mehr Informationen bezüglich der wissenschaftlichen Ziele des Programms.

Juni, 2015

Sea Shepherd USA kauft zwei neue Schiffe

Sea Shepherd USA erwirbt zwei stillgelegte Patrouillenschiffe der US-Küstenwache und nennt sie Farley Mowat und Jules Verne.

Mai, 2015

Zweite Operation Siracusa in Italien lanciert

Nach der unglaublich erfolgreichen Kampagne 2014 startet Sea Shepherd Global die Operation Siracusa 2015 unter der Leitung von Sea Shepherd Italien. Ziel der Kampagne ist der Schutz vor illegaler Fischerei im Meeresschutzgebiet Plemmirio vor der Ostküste von Syrakus auf Sizilien.

April, 2015

Operation Sleppid Grindini startet auf den Färöern

Die Operation Sleppid Grindini, welche von Prominten wie Martin Sheen, Ross McCall, Pamela Anderson und die deutsche Schauspielerin Anne Menden unterstützt wird, fordert die Färöer dazu auf, die Waljagd zu beenden.

April, 2015

Belgien verbietet Stellnetze

Operation Mailles Fatales, oder Warrelniet (Fatale Netze), unterstützt durch Sea Shepherd Belgien und Natuurpunt, Sea First Belgium und BlueShark ist ein voller Erfolg. Zusammen überzeugen wir die Belgische Regierung, Gesetze gegen Stellnetze zu erlassen.

März, 2015

Operation Milagro gestartet, um die Vaquita zu schützen

Sea Shepherd USA startet Operation Milagro zur Verteidigung des kritisch gefährdeten Vaquita-Schweinswal im Meer von Cortez (Mexiko).

März, 2015

Operation Saimaa Seal in Finnland gestartet

Die Operation Saimaa Seal wird gestartet, um die weltweit am meisten gefährdete Robbe und eines der am meisten gefährdeten Säugetiere der Welt, die Saimaa-Ringelrobbe des Saimaa-Sees, Finnland, zu schützen. Es gelingt ihnen, 10 illegale Netze und fast 200 illegale Fischfallen zu beseitigen. Während der sechsmonatigen Kampagne wurden keine Robben getötet.

März, 2015

Sieg am Obersten Gerichtshof des Vereinigten Königreichs

Der Oberste Gerichtshof des Vereinigten Königreichs entscheidet zugunsten von Sea Shepherd UK in einer Klage von Fish & Fish Limited. Sea Shepherd wurde angeklagt, Fischernetze zerschnitten zu haben und somit Roten Thunfisch freigelassen zu haben. Dies geschah während der Kampagne Blue Rage im Jahr 2010 in Liberia.

Januar, 2015

Dänische Postleitzahlenlotterie verschenkt €8.3M für massgeschneidertes Schiff

Sea Shepherd Global erhält von der Dänischen Postleitzahlenlotterie 8,3 Millionen Euro für den Bau eines massgeschneiderten Schiffes, welches zum Schutz des antarktischen Walschutzgebietes eingesetzt werden soll.

2014

Dezember, 2014

Rekordverdächtige Operation Icefish beginnt

Die Sam Simon und die Bob Barker brechen auf zur Operation Icefish, um die IUU-Fischerei durch die „Bandit 6“ im Südpolarmeer einzustellen und die mit 110 Tagen längste Hochsee-Verfolgungsjagd der Geschichte zu beginnen und die Thunder zu stellen.

Oktober, 2014

Hauptquartier in Amsterdam eröffnet

Eröffnung des Sea Shepherd Global Headquarters und Shops in Amsterdam am 17. Oktober.

September, 2014

Operation Pacuare in Costa Rica gestartet

Sea Shepherd Costa Rica und die Latin American Sea Turtles (LAST) Association haben mit der Operation Pacuare eine Kampagne zum Schutz der Meeresschildkröten am Strand von Pacuare in der costaricanischen Provinz Limón gestartet.

Juni, 2014

Pamela Anderson und Ross McCall schliessen sich Sea Shepherd auf den Färöern an

Auf den Färöern beginnt die Operation Grindstop mit Pamela Anderson und Ross McCall, die auf die Färöer kommen, um die Kampagne zu unterstützen. Freiwillige werden, beim Versuch den Grind zu stören, verhaftet und mehrere kleine Boote werden beschlagnahmt.

Mai, 2014

Operation Siracusa in Italien gestartet

Sea Shepherd Italien startet Operation Siracusa zum Schutz von Seeigeln und vom Aussterben bedrohten Zackenbarschen im geschützten Meeresgebiet des Parco del Plemmirio vor der Ostküste von Syrakus auf Sizilien.

April, 2014

Operation Sturmmöwe beginnt in Deutschland

Sea Shepherd Deutschland startet Operation Sturmmöwe, um Sturmmöwenkolonien vor Plünderungen zu schützen, insbesondere während der Brutzeit.

April, 2014

Sieg für die Wale beim Internationalen Gerichtshof

Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag verkündet seine bindende Entscheidung im wegweisenden Fall Australien gegen Japan. Er entscheidet, dass das japanische JARPA II-Walfangprogramm in der Antarktis nicht für wissenschaftliche Zwecke bestimmt ist, und ordnet an, dass alle im Rahmen von JARPA II erteilten Genehmigungen widerrufen werden.

März, 2014

Operation Relentless ist beendet

Sea Shepherd hat während Operation Relentless die Nisshin Maru viermal hintereinander aufgespürt. Die Walfänger wurden durch die ständige Verfolgung durch Sea Shepherd behindert, zudem wurden die Walfänger zweimal beim Abschlachten geschützter Minkwale erwischt.

Januar, 2014

Jairo Mora Sandoval für Operation Sunu Gaal enthüllt

Sea Shepherd Global enthüllt das neue Schiff Jairo Mora Sandoval und startet die Operation Sunu Gaal, um Senegals Ausschliessliche Wirtschaftszone wegen illegaler, unregulierter und undokumentierter (IUU-) zu patrouillieren.

2013

Dezember, 2013

Schiffe legen ab zur zehnten Antarktiskampagne

Die Steve Irwin, Sam Simon und Bob Barker verlassen Australien für Sea Shepherds zehnte Antarktiskampagne: Operation Relentless.

September, 2013

Operation Grindstop angekündigt

Als Reaktion auf das Abschlachten von über 1.600 Grindwalen in nur 63 Tagen auf den Färöern kündigt Sea Shepherd die Operation Grindstop 2014 an.

Juli, 2013

Sea Shepherd Global in den Niederlanden gegründet

Sea Shepherd Global mit Sitz in Amsterdam, Niederlande, wird gegründet und ernennt Kapitän Alex Cornelissen zum CEO.

Juni, 2013

Erforschung der Ölpest

Ocean Alliance und Sea Shepherd bündeln ihre Kräfte für die Operation Toxic Gulf an Bord des Forschungsschiffs Odyssey, um wissenschaftliche Daten über die katastrophale Ölpest von BP im Golf von Mexiko zu sammeln.

Juni, 2013

Double Court Win for Sea Shepherd France

In Frankreich werden zwei Verfahren gewonnen: Vier spanische Wilderer müssen Sea Shepherd Frankreich jeweils 5.000 Euro zahlen, nachdem sie für schuldig befunden wurden, Entenmuscheln in französischen Hoheitsgewässern gewildert zu haben. In Zusammenarbeit mit l’Aspas und Longitude 181 gewinnt Sea Shepherd auch ein Gerichtsverfahren gegen den Bürgermeister von La Réunion, um ein Statut aufzuheben, in dem Steuergelder zum Töten von Haien in einem Nationalen Meeresreservat verwendet wurden.

Mai, 2013

Schutz der Riffe auf Hawaii

Sea Shepherd startet Operation Reef Defense in Hawaii.

Mai, 2013

Zehnte Kampagne zur Verteidigung der Wale in der Antarktis angekündigt

Sea Shepherd Australien kündigt die Operation Relentless an, die zehnte Antiwalfang-Kampagne in der Antarktis, die im Sommer 2013 bis 2014 stattfinden wird.

April, 2013

James Price Point vor Bohrungen bewahrt

Nach enormem öffentlichen Druck und der Arbeit von Environs Kimberley, Save the Kimberley, der Wilderness Society und der Operation Kimberley Miinimbi von Sea Shepherd Australia gibt Woodside Petroleum die Pläne für sein umstrittenes 45-Milliarden-Dollar Joint-Venture-Projekt am James Price Point in Australien auf.

März, 2013

Grösster Erfolg bei der Verteidigung von Walen in der Antarktis

Operation Zero Tolerance geht als die bisher erfolgreichste Kampagne zu Ende und die japanischen Walfänger kehren mit der geringsten jemals erlegten Anzahl von Tieren zurück in ihre Heimat.

Februar, 2013

Klage vor dem Obersten Gerichtshof gegen das japanische Walforschungsinstitut (ICR)

Sea Shepherd USA reicht beim Obersten Gerichtshof einen Antrag gegen das japanische Walforschungsinstitut (Institute of Cetacean Research, ICR) ein. Der Antrag ist eine Reaktion auf die einstweilige Verfügung des 9. Bezirks, die Sea Shepherd USA vorläufig untersagt, "gefährlich" zu navigieren und die Walfangschiffe des ICR "physisch anzugreifen" oder sich ihnen bis auf 500 Yards (457 Meter) zu nähern.

Februar, 2013

Bob Barker von der Nisshin Maru gerammt

Anlässlich einer Konfrontation im Südpolarmeer, bei der Sea Shepherd eine Betankungsaktion des japanischen Fabrikschiffs Nisshin Maru blockierte, werden zwei Sea Shepherd-Schiffe gerammt, wodurch die Bob Barker erheblich beschädigt wird. Die Rammung der Bob Barker zwischen der 8'000 Tonnen schweren Nisshin Maru und dem Tanker Sun Laurel führte zu einem kompletten Leistungsverlust und einem Notruf von Bob Barkers Kapitän Peter Hammarstedt.

2012

Dezember, 2012

Dänemark von der Europäischen Kommission angefochten

Sea Shepherd klagt bei der Europäischen Kommission gegen Dänemark wegen des Abschlachtens von Grindwalen auf den dänischen Färöer-Inseln und beruft sich dabei auf die Berner Konvention, die Bonner Konvention und das Abkommen zum Schutz der Kleinwale in der Ost- und Nordsee.

November, 2012

Grösste Antiwalfang-Kampagne in der Antarktis

Sea Shepherd startet Operation Zero Tolerance, die 9. Antiwalfang-Kampagne im Südpolarmeer, mit seiner bisher grössten Flotte: vier Schiffe, ein Hubschrauber, acht kleine Festrumpfschlauchboote, drei Drohnen und mehr als hundert internationale Freiwillige.

Oktober, 2012

Sea Shepherd eröffnet Basis in Australien

Sea Shepherd kündigt die Eröffnung der Southern Operations Base in Williamstown, Australien, an.

Oktober, 2012

Captain Watson erhält den Jules-Verne-Preis

Captain Paul Watson ist nach Kapitän Jacques Cousteau erst die zweite Person, die mit dem Jules-Verne-Preis geehrt wird, der Umweltschützern und Abenteurern gewidmet ist.

Oktober, 2012

ICR bestätigt, dass Sea Shepherd $20,5 Mio. an Verlusten verursacht hat

In einem Artikel der New York Times bestätigt das Institute of Cetacean Research, dass die Sea Shepherd Conservation Society den illegalen japanischen Walfängern in der Walfangsaison 2010-2011 im Walschutzgebiet des Südpolarmeers 20,5 Millionen Dollar an Verlusten beschert hat.

September, 2012

Sea Shepherd kehrt nach Taiji zurück

Operation Infinite Patience 2012-2013 startet in Taiji, Japan, mit der Ankunft der ersten Cove Guardians.

September, 2012

Verteidigung der Haie auf den Phoenix Inseln

Sea Shepherd arbeitet mit dem Inselstaat Kiribati zusammen, um auf den Phoenix-Inseln zu patrouillieren und die Haipopulation im Südpazifik zu schützen.

August, 2012

Verteidigung der namibischen Kap-Pelzrobbe

Operation Desert Seal II, Sea Shepherds verdeckte Kampagne zur Beendigung des Abschlachtens von Kap-Pelzrobben im Robbenreservat Kreuzkap in Namibia, beginnt.

August, 2012

Red Notice von INTERPOL veröffentlicht

Als Reaktion auf den politisch motivierten Haftbefehl Costa Ricas wird eine Interpol-Red Notice für Captain Watson ausgestellt.

Juli, 2012

Captain Watson lässt Kaution bei Auslieferungsversuch verfallen

Als Captain Watson erfährt, dass Japan ein Auslieferungsgesuch gegen ihn gestellt hat, flieht er aus Deutschland und lässt die Kaution verfallen.

Juli, 2012

Sea Shepherd Australien gegen fossile Energie

Bob Brown und Sea Shepherd Australien lancieren die Operation Kimberley Miinimbi, um den Bau eines grossen Gaslagers inmitten des weltweit grössten Brutgebiets für Buckelwale zu bekämpfen.

Juli, 2012

Verteidigung der Haie im Südpazifik

Operation Requiem, die Kampagne von Sea Shepherd zum Schutz der Haie im Südpazifik, beginnt.

Juni, 2012

Sam Simon erwirbt japanisches Schiff für Sea Shepherd

Der Mitbegründer der Simpsons, Sam Simon, finanziert den Kauf der Seifu Maru, einem ehemaligen Schiff der japanischen Regierung, das zur Datenerfassung für Japans Walfangflotte im Nordpazifik eingesetzt wurde. Sea Shepherd benennt das Schiff ihm zu Ehren in Sam Simon um.

Juni, 2012

Gerichtssieg für den Thunfisch

Sea Shepherd UK gewinnt eine von Fish & Fish eingereichte Klage über die Freilassung von 800 illegal gefangenen Roten Thunfischen durch Sea Shepherd im Mittelmeer.

Mai, 2012

Captain Watson in Deutschland verhaftet

Captain Watson wird in Frankfurt am Main aufgrund eines Haftbefehls aus Costa Rica festgenommen. Das Auslieferungsverfahren beginnt in Frankfurt.

März, 2012

Delfin-Importe in der Schweiz verboten

Sea Shepherd Switzerland ist massgeblich am Verbot von Delfinimporten in die Schweiz beteiligt.

März, 2012

768 Wale in der Antarktis gerettet

Erfolgreicher Abschluss der Operation Divine Wind: Sea Shepherd rettet das Leben von 768 Walen im Walschutzgebiet im Südpolarmeer.

Februar, 2012

Hong Kong Airlines verbietet den Transport von Delfinen

Sea Shepherd besucht den Hauptsitz von Hong Kong Airlines, um die Fluggesellschaft wegen des Transports lebender Delfine in die Gefangenschaft zu konfrontieren. Kurz darauf verbietet die Fluggesellschaft den Transport von Wildtieren.

Februar, 2012

Bezirksgericht lehnt einstweilige Verfügung ab

Ein Richter des US-Bezirksgerichts lehnt den Antrag des Instituts für Walforschung auf eine einstweilige Verfügung gegen die Aktivitäten von Sea Shepherd im Südpolarmeer ab.

2011

Dezember, 2011

Start der achten Anti-Walfang-Kampagne in der Antarktis

Operation Divine Wind, die achte Walschutzkampagne von Sea Shepherd in der Antarktis, beginnt. Die Brigitte Bardot wird von einer Monsterwelle im Südpolarmeer beschädigt und muss zur Reparatur zurück nach Australien gebracht werden. Sea Shepherd erhält von Australien die Genehmigung, Drohnen zur Suche nach der Walfangflotte im Südpolarmeer einzusetzen.

November, 2011

Rettung von Haien in Australien

Sea Shepherd Australia ist massgeblich an der Sensibilisierung der Öffentlichkeit beteiligt, um das geplante Abschlachten von Haien in Westaustralien zu verhindern.

September, 2011

Zweites Jahr in Taiji

Operation Infinite Patience startet in die zweite Saison als die Cove Guardians in Taiji ankommen.

Juli, 2011

Steve Irwin festgesetzt

Die Steve Irwin wird auf den Shetland-Inseln festgehalten, nachdem die maltesische Fischereifirma Fish & Fish Sea Shepherd vor einem Zivilgericht wegen angeblicher Schäden an Fanggeräten, die während der Operation Blue Rage verursacht worden sein sollen, verklagt hat. Die Steve Irwin wird im August freigelassen, nachdem Sea Shepherd-Unterstützer 735'000 Dollar für die Befreiung des Schiffs gesammelt haben.

Juli, 2011

Start der Operation Desert Seal

In Namibia startet die Operation Desert Seal. Die Sea Shepherd-Crew versucht, das weltweit grösste Abschlachten von Meeressäugetieren, den Kap-Pelzrobben, zu dokumentieren und aufzudecken. Die Crewmitglieder werden ausgeraubt, belästigt und verfolgt.

Juli, 2011

Walschutzkampagne auf den Färöern

Die Walschutzkampagne auf den Färöer-Inseln, Operation Ferocious Isles, beginnt und läuft bis August. Während der Anwesenheit von Sea Shepherd wurden auf den Färöer-Inseln keine Grindwale abgeschlachtet.

Mai, 2011

Schutz des Mittelmeer-Thunfischs

Operation Blue Rage 2011 startet im Mittelmeer.

Mai, 2011

Gojira wird zur Brigitte Bardot

Die Gojira wird in Brigitte Bardot umbenannt - benannt nach der engagierten Tierrechtsaktivistin.

Februar, 2011

Ein weiterer Anti-Walfang-Erfolg in der Antarktis

Nachdem die japanische Walfangflotte neun Tage lang von der Bob Barker verfolgt wurde, flieht sie aus dem Südpolarmeer; die Operation No Compromise wird zum Sieg erklärt.

Februar, 2011

Sea Shepherd auf dem Times Square

Sea Shepherds erste Outdoor-Werbekampagne wird am Times Square in New York lanciert. Auf dem CBS-Bildschirm zeigt ein grosses Bild, wie eine Harpune im Rücken eines Wals explodiert.

Januar, 2011

Wikileaks stellt Sea Shepherd als "Bedrohung" dar

Wikileaks enthüllt anhand eines geheimen Dokuments des US-Aussenministeriums, welches die japanische Fischereibehörde zitiert, dass Sea Shepherd von der illegalen japanischen Walfangflotte als ernsthafte Bedrohung angesehen wird.

2010

Dezember, 2010

Start der siebten Walschutzkampagne in der Antarktis

Sea Shepherd-Schiffe brechen zur Operation No Compromise auf, der siebten antarktischen Walschutzkampagne. Die Bob Barker beschlagnahmt illegale Fanggeräte von Wilderern in den Gewässern des Südpolarmeeres, darunter hunderte Meter Langleinen. Ferner fängt Sea Shepherd die illegale japanische Walfangflotte ab, bevor ein einziger Wal getötet wird.

November, 2010

Ankündigung des neuen Schiffs Gojira

Sea Shepherd empfängt das schnelle Abfangschiff Gojira in seiner Flotte.

September, 2010

Die ersten Cove Guardians stehen in Taiji

Die Sea Shepherd-Crew kommt in Taiji, Japan, an, um als erste Cove Guardians die erste Saison der Operation Infinite Patience zu lancieren.

Juli, 2010

Undercover auf den Färöern

Sea Shepherd schickt einen verdeckten Ermittler auf die Färöer-Inseln, um das grausame Abschlachten von Grindwalen, das sogenannte Grindadráp, zu dokumentieren.

Juli, 2010

Sea Shepherd reagiert auf die Katastrophe von Deepwater Horizon

Die Operation Gulf Rescue beginnt im Golf von Mexiko als Reaktion auf die durch BP verursachte katastrophale Ölpest.

Juni, 2010

Steve Irwin jagt Thunfischwilderer

Die Steve Irwin patrouilliert in den Gewässern von Malta auf der Suche nach illegalen Wilderern von Rotem Thunfisch und wird auch im nächsten Monat in den umliegenden Gebieten patrouillieren. Operation Blue Rage, Sea Shepherds erste Kampagne zum Schutz des gefährdeten Roten Thunfischs, findet im Mittelmeer statt.

Januar, 2010

Taiji Dokumentarfilm gewinnt Oscar

The Cove, ein Dokumentarfilm über das Delfinmassaker in Taiji und den Aktivitäten von Sea Shepherd, gewinnt 2010 den Oscar für den besten Dokumentarfilm.

Januar, 2010

Antarktis-Kampagne rettet 528 Wale

Die Steve Irwin, die Bob Barker und die Ady Gil fahren im Rahmen der Operation Waltzing Matilda in das Walschutzgebiet im Südpolarmeer, um gegen illegale Walfangaktivitäten vorzugehen. Die Shonan Maru Nr. 2 rammt und versenkt absichtlich die Ady Gil. Kapitän Peter Bethune geht an Bord der Shonan Maru No. 2, um eine Rechnung für den Verlust seines gesunkenen Bootes zu überbringen, was dazu führt, dass er in ein japanisches Gefängnis gebracht wird. Die Operation Waltzing Matilda ist ein Erfolg: 528 Wale werden gerettet, und die japanische Walfangflotte erleidet Verluste im Wert von mehreren Millionen Dollar.

2009

Dezember, 2009

Start der sechsten Walschutzkampagne in der Antarktis

Die Steve Irwin und die Ady Gil brechen im Rahmen der Operation Waltzing Matilda in die Antarktis auf, um die japanische Walfangflotte aufzuspüren. Gleichzeitig bricht die neu erworbene Bob Barker heimlich von Mauritius aus auf, um die Walfangflotte zu lokalisieren und zu überraschen.

Oktober, 2009

Bob Barker kauft ehemaliges norwegisches Walfangschiff

Dank einer Spende in Höhe von 5 Mio. Dollar von der amerikanischen Fernsehpersönlichkeit und -ikone Bob Barker konnte Sea Shepherd ein ehemaliges norwegisches Walfangschiff kaufen und umbauen. Das Schiff wird auf den Namen Bob Barker getauft.

Oktober, 2009

Vorstellung des neuen Schiffs Ady Gil

Sea Shepherd stellt sein neuestes Schiff zur Verteidigung der Meere vor: die Ady Gil, ein Trimaran, der den Weltrekord für die Weltumsegelung hält und nach seinem Wohltäter benannt ist, der den Kauf des Schiffs ermöglicht hat.

September, 2009

Besatzung zu Geldstrafe für "Verbrechen", Zeuge des Abschlachtens von Robben zu sein, verurteilt

Kapitän Alex Cornelissen und der Erste Offizier Peter Hammarstedt werden zu einer Geldstrafe von je 11'607 Dollar und einem Einreiseverbot nach Kanada verurteilt, und zwar wegen ihres "Verbrechens" im Jahr 2008, als sie in einer Entfernung von 926 Metern eine Robbenjagd beobachteten.

August, 2009

4-Sterne-Auszeichnung für Wohltätigkeit

Charity Navigator zeichnet Sea Shepherd mit der begehrten 4-Sterne-Bewertung für solide Finanzverwaltung aus.

Juni, 2009

Bekanntgeben der sechsten Walschutzkampagne in der Antarktis

Sea Shepherds 6. Walschutzkampagne in der Antarktis, Operation Waltzing Matilda, wird bekanntgegeben.

Juni, 2009

Anklage gegen Captain Watson fallen gelassen

Vor einem kanadischen Gericht werden alle Anklagen gegen Captain Watson fallen gelassen, wonach er ein in Kanada registriertes Schiff ohne Handelslizenz betrieben haben soll. Verteidiger Terry La Liberte konnte nachweisen, dass Captain Watson das Gesetz einhält und darüber hinaus eine makellose Bilanz vorweisen kann, da er noch nie wegen eines Verbrechens oder eines Vergehens im Zusammenhang mit der Seefahrt verurteilt wurde.

Mai, 2009

Walhaie sicher vor Resorts

Das Resorts World at Sentosa in Singapur verzichtet auf die geplante Einrichtung eines grossen Aquariums, in dem Walhaie in Gefangenschaft ausgestellt werden sollten. Dieser Sieg ist zum Teil Sea Shepherd und anderen Naturschutzgruppen zu verdanken, die sich aktiv gegen die Pläne in Singapur eingesetzt haben.

2008

Dezember, 2008

Erfolgreiche Verteidigung der Wale in der Antarktis

Die Operation Musashi startet zum Schutz der Wale im Walschutzgebiet im Südpolarmeer, bekämpft die illegale japanische Walfangflotte und rettet das Leben von 305 Walen.

Oktober, 2008

Einrichtung einer festen Basis auf den Galapagos-Inseln

Sea Shepherd Galapagos hilft dabei, eine permanente, schwimmende Basis auf den Inseln Darwin und Wolf einzurichten, um diesie fortlaufend vor Wilderern zu schützen.

September, 2008

Premiere von At the Edge of the World

Der Dokumentarfilm At the Edge of the World von Tim Gorski und Dan und Craig Stone feiert seine Premiere beim Toronto Film Festival. Der Film dokumentiert die Anti-Walfang-Kampagne von Sea Shepherd im Südpolarmeer 2006/2007, Operation Leviathan.

Juni, 2008

Ankündigung von Operation Musashi während IWC-Tagung

Captain Watson nimmt an der Sitzung der Internationalen Walfangkommission in Santiago, Chile, teil, zusammen mit dem ehemaligen australischen Umweltminister und Walfangbeauftragten und Sea Shepherd-Beiratsmitglied Ian Campbell. Sea Shepherd kündigt die Operation Musashi an - die Rückkehr ins Südpolarmeer, um im Dezember 2008 erneut gegen den illegalen japanischen Walfang einzuschreiten.

April, 2008

Gerichtssieg in Brasilien

Sea Shepherd Brasilien gewinnt einen Rechtsstreit gegen illegalen Fischfang in Brasilien. Das Gericht verhängt Geldstrafen gegen die Unternehmen aufgrund von Beweisen, die von der Sea Shepherd-Crew gesammelt wurden.

April, 2008

Besatzung in Kanada wegen Beobachtung des Abschlachtens von Robben verhaftet

Die Farley Mowat bricht von den Bermudas zu den Eisschollen des Sankt-Lorenz-Golfs auf, um illegale Robbenjagden zu dokumentieren. Obwohl das Schiff nie in kanadische Hoheitsgewässer eintritt, schickt die kanadische Regierung ein Sondereinsatzkommando, um das Schiff zu entern und zu beschlagnahmen und alle Video- und Fotoaufnahmen vom Robbenschlachten zu konfiszieren. Der niederländische Kapitän Alex Cornelissen und der schwedische Erste Offizier Peter Hammarstedt werden verhaftet und angeklagt, weil sie sich einer Robbenjagd zu sehr genähert haben. Sie werden gegen eine Kaution von 10'000 kanadischen Dollar freigelassen, die Captain Watson in kanadischen 2-Dollar-Münzen hinterlegt. Das Schiff wird bis zur Gerichtsverhandlung, die für April 2009 angesetzt ist, festgehalten und rund um die Uhr bewacht. Die Reise lenkt die internationale Aufmerksamkeit auf das Robbenschlachten in Kanada und trägt dazu bei, dass das Europäische Parlament einen Gesetzesvorschlag zum Verbot aller Robbenprodukte verabschiedet.

2007

Dezember, 2007

Robert Hunter wird in Steve Irwin umbenannt und bricht in die Antarktis auf

Die Robert Hunter wird in Steve Irwin umbenannt und verlässt Melbourne, Australien, im Rahmen der Operation Migaloo, um den illegalen japanischen Walfang im Walschutzgebiet des Südpolarmeers abzufangen und zu behindern.

Juni, 2007

45'000 Haifischflossen von Sea Shepherd beschlagnahmt

Der Direktor von Sea Shepherd Galapagos, Sean O'Hearn, führt Razzien auf dem ecuadorianischen Festland an, bei denen 45'000 Haifischflossen und 92'000 Seegurken beschlagnahmt werden. Dabei werden mehr als ein Dutzend Wilderer verhaftet und die Machenschaften der ecuadorianischen Haifischflossen-Mafia aufgedeckt.

Februar, 2007

Dritte Anti-Walfang-Kampagne in der Antarktis

Die Robert Hunter schliesst sich der Farley Mowat im Rossmeer für die dritte Walschutzkampagne an und spürt die japanische Walfangflotte im Februar auf. Sea Shepherd verfolgt und stört die Aktivitäten der Nisshin Maru und legt deren Betrieb lahm. Zwei Sea Shepherd-Besatzungsmitglieder werden vorübergehend verschollen, als dichter Nebel aufzieht, werden aber 8 Stunden später gefunden und gerettet. Das japanische Schiff Kaiko Maru rammt die Robert Hunter zweimal und beschädigt dabei den Rumpf.

2006

Oktober, 2006

Kauf der Robert Hunter

Sea Shepherd kauft ein schottisches Fischereipatrouillenschiff und benennt es in Robert Hunter um, zu Ehren des Mannes, der Journalist, Mitbegründer von Greenpeace, Freund von Captain Watson und Sea Shepherd-Beiratsmitglied war.

Januar, 2006

Rammung der Oriental Bluebird

Die Farley Mowat fängt das Versorgungsschiff der Walfangflotte, Oriental Bluebird, ab und rammt es. Das Versorgungsschiff wird aus dem antarktischen Walschutzgebiet verwiesen und kommt dem Befehl nach. Danach wird die Farley Mowat von den südafrikanischen Behörden auf Druck der japanischen Regierung festgesetzt.

2005

Dezember, 2005

Erste Anti-Walfang-Kampagne in der Antarktis ein Erfolg

Die Farley Mowat verlässt Melbourne, Australien, auf dem Weg ins Südpolarmeer, um im Rahmen der zweiten Walverteidigungskampagne die japanische Flotte aufzuspüren. Am 25. Dezember fängt die Farley Mowat das japanische Fabrikschiff Nisshin Maru ab und verfolgt es über dreitausend Meilen entlang der antarktischen Küste. Die Nisshin Maru stellt ihre Walfangaktivitäten ein und flieht.

August, 2005

Eröffnung des Galapagos-Büros

Sea Shepherd eröffnet ein permanentes Büro auf den Galapagos-Inseln und erweitert das Abkommen mit dem Galapagos-Nationalpark (GNP), um die Patrouillen im Meeresschutzgebiet des Galapagos-Nationalparks zu unterstützen.

Februar, 2005

Gewalthandlungen gegen Sea Shepherd im Sankt-Lorenz-Golf

Die Farley Mowat begibt sich in den Sankt-Lorenz-Golf, um gegen das Abschlachten von Robbenwelpen zu intervenieren. Ein Mitglied der Sea Shepherd-Besatzung wird auf dem Eis angegriffen und brutal attackiert. Elf Besatzungsmitglieder werden verhaftet und angeklagt, weil sie die Tötung von Robben dokumentiert haben. Die Polizei weigert sich, Anklage gegen die Robbenfänger wegen Körperverletzung zu erheben.

2004

Januar, 2004

Farley Mowat patrouilliert auf den Galapagos-Inseln

Die Farley Mowat patrouilliert im Galapagos-Nationalpark und fängt einen costaricanischen Langleinenfischer, einen ecuadorianischen Kiemennetzfischer sowie einen Thunfischwadenfänger in ecuadorianischem und amerikanischem Besitz ab und hilft bei der Festsetzung.

2003

Oktober, 2003

Sea Shepherd deckt Delfinjagd in Taiji auf

Die Sea Shepherd-Crew dokumentiert den illegalen Fang und das Abschlachten von Delfinen auf den Salomon-Inseln und in Taiji, Japan, und macht damit die internationalen Medien auf das Massaker aufmerksam. Allison Lance und Alex Cornelissen werden verhaftet, nachdem sie in die Bucht von Taiji getaucht sind, um die Netze zu zerschneiden und 15 Delfine zu befreien, die auf ihre Schlachtung warteten. Beide verbringen drei Wochen im Gefängnis, bevor sie freigelassen werden.

2002

Dezember, 2002

Este Anti-Walfang-Kampagne in der Antarktis

Im Rahmen der ersten Walschutzkampagne von Sea Shepherd im Südpolarmeer reist die Farley Mowat in die Antarktis und versucht erfolglos, die japanische Walfangflotte aufzuspüren.

April, 2002

Ocean Warrior wird zur Farley Mowat

Sea Shepherd ändert den Namen der Ocean Warrior in Farley Mowat, zu Ehren des kanadischen Schriftstellers und internationalen Vorsitzenden von Sea Shepherd, und lässt das Schiff in Kanada eintragen.

April, 2002

Costa Rica ordnet Verhaftung von Kapitän Watson an

Die Ocean Warrior erwischt den costaricanischen Langleinenfänger Varadero I beim Wildern vor der Küste Guatemalas. Die guatemaltekischen Behörden erteilen Captain Watson die Erlaubnis, das Wildererboot nach San Jose, Guatemala, zu eskortieren. Als die Varadero I versucht zu fliehen, setzt die Ocean Warrior Feuerlöschschläuche ein. Dabei rammt die Varadero I versehentlich den Rumpf der Ocean Warrior und wird beschädigt. Am nächsten Morgen teilt der Hafenkapitän von San Jose Captain Watson mit, dass er die Ocean Warrior wegen Gewaltanwendung gegen die Varadero I verhaften würde. Captain Watson lässt die Varadero I frei und reist weiter nach Costa Rica, wo er - basierend auf Anschuldigungen der Besatzung der Varadero I - wegen versuchten Mordes und Zerstörung von Eigentum angeklagt wird. Captain Watson legt Videobeweise vor, die die Behauptungen widerlegen. Die Anklage wird fallen gelassen und Captain Watson wird freigelassen. Zehn Tage später haben ein anderer Staatsanwalt und ein anderer Richter den Fall auf Druck der costaricanischen Fischereiindustrie wieder aufgenommen. Wegen unzureichender Beweise wird keine Anklage erhoben, aber das Gericht ordnet an, dass Captain Watson festgenommen und auf unbestimmte Zeit ohne Kaution festgehalten wird, bis eine Entscheidung über die Anklage getroffen werden kann. Captain Watson erwidert, dass er einem Haftbefehl nicht nachkommen werde, solange keine offizielle Anklage vorliege. Er entzieht sich der Polizei, um zu seinem Schiff zurückzukehren, und verlässt die costaricanischen Gewässer.

März, 2002

Sea Shepherd erhält Genehmigung für Patrouillen in Costa Rica

Sea Shepherd unterzeichnet ein Abkommen mit der Regierung von Costa Rica und der Cocos Island Foundation, das Sea Shepherd die Befugnis gibt, gegen alle illegalen Fischereiaktivitäten rund um die Cocos Island vorzugehen.

Januar, 2002

Seal Wars veröffentlicht

Paul Watson veröffentlicht Seal Wars, Twenty-Five Years on the Front Lines with the Harp Seals.

2001

August, 2001

Ocean Warrior setzt Langleinenfischer fest

Mit Rangern des Cocos-Nationalparks an Bord nimmt die Ocean Warrior den grossen ecuadorianischen Langleinenfischer San Jose fest, der vor der Insel Cocos, Costa Rica, beim Wildern erwischt wurde. Dabei werden 30 Meilen Langleinen und der illegale Fang von Haien, Schildkröten, Fächerfischen und Delfinen beschlagnahmt. Die San Jose wird für schuldig befunden und von den Justizbehörden beschlagnahmt.

August, 2001

Aufdeckung der ecuadorianischen Korruption

Sea Shepherd sichert Beweise für die Korruption in der ecuadorianischen Marine und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich. Als die Ocean Warrior auf den Galapagos-Inseln anlegt, um die Sirenian mit Nachschub zu versorgen, stellt die ecuadorianische Marine die Ocean Warrior unter Bewachung und befiehlt dem Schiff, die Galapagos-Inseln zu verlassen.

August, 2001

Sirenian beschlagnahmt Langleinenfischer auf den Galapagos-Inseln

Das Sea Shepherd-Patrouillenschiff Sirenian beschlagnahmt vier Langleinenfischer und zwei kommerzielle Haifischfangboote, die im Galapagos-Meeresschutzgebiet entdeckt wurden, und löst ein Seegurken-Wildererlager auf.

Juli, 2001

Aufdeckung des Walfangs in St. Lucia

Während des jährlichen Treffens der Internationalen Walfangkommission (IWC) segelt die Ocean Warrior nach St. Lucia in den Westindischen Inseln und filmt einen Fischer, der einen getöteten Grindwal an Land bringt - am selben Tag, an dem die Regierung St. Lucias bestreitet, Wale zu jagen. Sea Shepherd koordiniert eine Kampagne gegen die karibischen Nationen, die mit Japan in der IWC im Gegenzug für "Fischereihilfen" abstimmen. St. Lucia erhält daraufhin mehr als 400 Stornierungen von Urlaubsbuchungen.

Januar, 2001

Sirenian unterstützt bei der Beseitigung einer Ölpest

Der Öltanker Jessica läuft vor der Insel San Cristobal auf den Galapagos-Inseln auf Grund und verschüttet 160'000 Gallonen Diesel und 80'000 Gallonen Schweröl. Die Sirenian ist das erste Schiff vor Ort und unterstützt drei Wochen lang den Galapagos-Nationalpark und ein Spezialteam der US-Küstenwache bei der Beseitigung der Ölpest und der Rettung von Wildtieren.

2000

Juli, 2000

Ocean Warrior auf den Färöern

Die Ocean Warrior fährt zu den Färöer-Inseln, um gegen das jährliche Abschlachten von Grindwalen zu intervenieren. Wieder einmal wird das Thema der Jagd auf die Titelseiten der europäischen Medien gebracht. Sea Shepherd übt wirtschaftlichen Druck auf die Unternehmen aus, die noch immer Meeresfrüchte von den Färöern beziehen. Auf Aufforderung von Sea Shepherd kündigen mehr als 20'000 europäische Einzelhandelsgeschäfte  ihre Fischverträge mit den Färöern.

April, 2000

Anti-Wilderei in Brasilien

Sea Shepherd Brasilien unterzeichnet ein Abkommen mit dem Bundesstaat Rio Grande du Sol in Brasilien, um Anti-Wilderei-Patrouillen entlang der Südküste des Landes durchzuführen.

März, 2000

Sirenian patrouilliert für Ecuador

Sea Shepherd unterzeichnet ein 5-Jahres-Abkommen mit der ecuadorianischen Nationalparkbehörde und der Marine, um die Sirenian und ihre Besatzung für gemeinsame Naturschutzpatrouillen zur Verfügung zu stellen. In Zusammenarbeit mit dem Darwin-Forschungszentrum zielt das Abkommen darauf ab, gegen illegalen Fischfang und Hai-Finning (gezielte Jagd auf Haifischflossen) im 50'000 Hektar grossen Meeresschutzgebiet des Galapagos-Nationalparks vorzugehen.

Februar, 2000

Belize: "Ohne Bestechung kein Boot."

Sea Shepherd III wird aus dem Register von Belize gestrichen, nachdem Captain Watson sich geweigert hat, ein Schmiergeld an belizische Beamte zu zahlen. Das Schiff wird auf den Kaimaninseln neu registriert und in Ocean Warrior umbenannt.

Januar, 2000

Sea Shepherd Brasilien Rettungsaktion nach Ölpest

Eine Pipeline der Petrobras Oil Company reisst in der Nähe von Rio de Janeiro und lässt über 300'000 Gallonen Rohöl in die Bucht und die Sümpfe fließen. Freiwillige Helfer von Sea Shepherd koordinieren die Rettungsmassnahmen für Wildtiere. Die Regierung des Bundesstaats Rio Grande do Sul beauftragt Sea Shepherd Brasilien, einen Rettungsplan für verölte Wildtiere zu erstellen.

1999

Dezember, 1999

Sea Shepherd Europa Rettungsaktion nach Ölpest

Der Öltanker Erika zerbricht bei stürmischer See vor der französischen Küste, und der russische Tanker Volgoneft 247 zerbricht in der Bosporusstrasse vor der Türkei. Freiwillige von Sea Shepherd Europa reisen in beide Länder und stellen internationale Freiwilligenteams zusammen, um verölte Seevögel aus der Erika-Havarie zu retten und zu Pflegezentren zu transportieren. Kooperative Trainingsprogramme werden mit dem Pieterburen Wildlife Rescue Center in den Niederlanden eingerichtet. Die türkische Regierung erklärt sich bereit, mit Sea Shepherd in Sachen Ölkatastrophenhilfe zusammenzuarbeiten.

Mai, 1999

Sirenian wegen Makah-Walfang beschlagnahmt

Sea Shepherd kehrt nach Neah Bay, Washington, zurück und versucht erfolglos, die Makah vom Töten von Grauwalen abzuhalten. Zahlreiche Aktivisten werden verhaftet und die Sirenian wird von der US-Küstenwache beschlagnahmt.

April, 1999

Aldi verzichtet auf färöische Meeresprodukte

In Deutschland überzeugt Sea Shepherd erfolgreich Aldi, einen der grössten Lebensmittelhändler Europas, seine Verträge mit den Färöer-Inseln zu kündigen, bis diese dem Abschlachten von Grindwalen ein Ende setzen.

März, 1999

Captain Watson erhält den Earth Trustee Environmental Award

Captain Watson erhält den Earth Trustee Environmental Award im Rahmen einer Zeremonie zum Tag der Erde der Vereinten Nationen auf der UN Plaza.

1998

September, 1998

Ein Sieg für die Wale über den "kulturellen" Walfang

Auf Drängen der kommerziellen Walfangindustrien Norwegens und Japans beansprucht der Stamm der Makah-Indianer sein Recht auf die Wiederaufnahme der Waljagd, das in seinem Vertrag mit den USA aus dem Jahr 1855 garantiert ist. Den Makah wird eine Ausnahme von dem weltweiten Moratorium für den Walfang zu rein "kulturellen" Zwecken gewährt. Da dies jeder Nation auf der Welt eine neue Kategorie für den Walfang einräumen würde, schickt Sea Shepherd zwei Schiffe nach Neah Bay, Washington, wo sie von lokalen Bürgern und anderen Anti-Walfang-Aktivisten auf dem Wasser begleitet werden. Trotz gewalttätigen Mobs, Verhaftungen und Schikanen schützt die Koalition der Aktivisten die Wale vor Ort und schafft es, genügend Medienaufmerksamkeit auf die Jagd zu lenken, um die Makah dazu zu bringen, sich zurückzuziehen, ohne einen einzigen Wal zu fangen.

März, 1998

Captain Watson erhält Auszeichnung für sein Lebenswerk

Captain Watson wird in Los Angeles mit dem Genesis Award for Lifetime Achievement ausgezeichnet. Der Preis wird von Pierce Brosnan und Martin Sheen überreicht.

März, 1998

Sea Shepherd III schützt Robben in Kanada

Angesichts der 500'000 Todesopfer der kanadischen Robbenjagd reist die Sea Shepherd III in den Sankt-Lorenz-Golf und ist das erste Naturschutzschiff bei Kanadas jährlichem Wildtierschlachten seit 1983. Der Besuch zieht internationale Journalisten an und hält die Robbenjäger von der wichtigsten Brutstätte der Robben ab.

1997

Oktober, 1997

Widerstand gegen den indigenen Walfang bei der IWC

Sea Shepherd nimmt zusammen mit dem US-Kongressabgeordneten Jack Metcalf (R-WA) und einer Delegation von Stammesältesten der Makah am Treffen der Internationalen Walfangkommission in Monaco teil, um dem starken Widerstand gegen die von den Makah beantragte Erlaubnis zur Jagd auf Grauwale Ausdruck zu verleihen.

September, 1997

Sea Shepherd III stoppt italienische Treibnetzfischerei

Die Sea Shepherd III begibt sich auf ihre Jungfernfahrt ins Mittelmeer, um dort gegen die illegale Treibnetzfischerei einzuschreiten. Italiens Treibnetzfischer, die Hauptverursacher, kündigen sofort an, dass sie diese Praxis einstellen werden.

März, 1997

Captain Watson wegen Versenkung eines Walfangschiffs verhaftet

Captain Watson wird per norwegischem Interpol-Haftbefehl wegen einer Verurteilung in Abwesenheit für den Untergang des illegalen Walfängers Nybraena im Jahr 1992 festgenommen. Er wird einen Tag lang festgehalten und von der Bremer Staatsanwaltschaft freigelassen, die feststellt, dass der Haftbefehl widersprüchliche Angaben enthält. Da Captain Watson befürchtet, dass der norwegische Haftbefehl seine Reisen in Europa behindern könnte, stellt er sich am 2. April in den Niederlanden der Verhaftung. Unterstützer protestieren weltweit vor den norwegischen und niederländischen Botschaften. Nach einer Anhörung wird der Auslieferungsantrag Norwegens abgelehnt, und Captain Watson wird nach 90 Tagen Haft freigelassen.

1996

Januar, 1996

Nicht-tödliches Robbenfell, Sea Shepherd III

Ein Jahr nach dem Angriff der Robbenjäger kehrt Sea Shepherd in den Sankt-Lorenz-Golf zurück, zusammen mit einer Bettzeugfirma, die an der Vermarktung von Robbenfellen interessiert ist. Sie sammeln erfolgreich Babyrobbenfelle ohne Zwischenfälle. Kanada tötet 250'000 Robben.

Sea Shepherd kauft einen in Grossbritannien registrierten, in Norwegen gebauten Trawler und tauft ihn in Sea Shepherd III um. Die Reparatur- und Umbauarbeiten beginnen in Edinburgh, Schottland. Im Dezember heuert das britische Fischereiministerium eine Sea Shepherd-Besatzung an, um ihre Patrouillenboote über die Feiertage zu bewachen.

1995

Oktober, 1995

UN Auszeichnung für Captain Watson verweigert

Paul Watson soll den 1995 Eugene Rogers Award von der United Nations Association of Canada für seine Arbeit zum Schutz der Lachse in British Columbia erhalten. Nachdem die Western Canada Wilderness Society dagegen protestiert, wird ihm die Auszeichnung verweht.

August, 1995

Irland verbietet Treibnetze

Die irische Regierung beschliesst ein Verbot von Treibnetzen nach Lobbying durch Vertreter von Sea Shepherd.

August, 1995

Schutz der kalifornischen Grauwale vor dem Tod durch "kulturelle Werte"

Der Stamm der Makah-Indianer in Neah Bay, Washington, beansprucht das Recht auf die Jagd auf kalifornische Grauwale gemäss einem Vertrag von 1855 mit den USA. Dieses Recht wollen sie im Namen der "kulturellen und spirituellen Werte" wiederbeleben. Mehr als ein Dutzend Stämme entlang der Küste von British Columbia versichern, dass sie auf eine Ausweitung ihrer Fischereirechte auf Wale drängen würden, sollte der Antrag der Makah genehmigt werden. Dank zweier Besuche der Sirenian in Neah Bay, der ständigen Präsenz von Sea Shepherd, der Medienkampagne und der Arbeit mit dem US-Kongressabgeordneten Jack Metcalf (R-WA), zieht die US-Regierung ihre Unterstützung für die formelle Petition der Makah vor der Sitzung der Internationalen Walfangkommission in Schottland zurück.

März, 1995

Robbenfänger randalieren im Sankt-Lorenz-Golf

Der Schauspieler und Aktivist Martin Sheen erklärt sich bereit, die Bemühungen von Sea Shepherd zum Schutz der Robben zu unterstützen, und begleitet Captain Watson und eine Crew in den Sankt-Lorenz-Golf. Bevor sie zu den Robben auf den Eisschollen fliegen können, dringt ein Mob wütender Robbenjäger in ihr Hotel auf den Magdalen-Inseln ein, bricht die Tür zu Captain Watsons Zimmer auf und verprügelt ihn. Die Polizei greift nur ein, um Captain Watson gewaltsam von den Magdalenen zu vertreiben. Die Kampagne stösst auf internationales Medienecho.

Januar, 1995

Seelöwen von San Francisco gerettet

Sea Shepherd verhandelt ein Abkommen mit der Stadt San Francisco, um das Abschlachten der kalifornischen Seelöwen zu verhindern.

1994

Juli, 1994

Whales Forever von norwegischer Marine angegriffen

Die Whales Forever stellt sich dem illegalen Walfang vor der Nordküste Norwegens entgegen, was in Europa ein grosses Medienecho hervorruft. Das norwegische Marineschiff Andenes fängt die Whales Forever ab und greift sie an, wobei das Schiff erheblich beschädigt wird. Nach einer Spendensammelaktion in Deutschland wird die Whales Forever in Florida verkauft, wobei das Geld für den Kauf eines neuen Schiffs verwendet wird.

März, 1994

New Ship "Whales Forever" sabotiert

Sea Shepherd kauft ein britisches Schiff und benennt es in Whales Forever um. Das Schiff wird durch zwei Brandanschläge sabotiert. Der erste führt zu geringfügigen Schäden, während der zweite eine Explosion und ein Feuer im Maschinenraum des Schiffs verursacht. Die Reparatur dauert über einen Monat.

Januar, 1994

Ocean Warrior veröffentlicht

Paul Watson Buch Ocean Warrior, My Battle to End the Illegal Slaughter on the High Seas wird veröffentlicht.

Januar, 1994

Versenkung der Senet

Ein Sea Shepherd-Team versenkt das illegal betriebene norwegische Walfangschiff Senet in Südnorwegen. Eine Untersuchung ergab, dass das Schiff gerade von einem Schmuggel eines neuen Motors aus Dänemark zurückgekehrt war. Der Besitzer wurde entsprechend bestraft. Norwegen erhebt keine Anklage gegen Sea Shepherd wegen des Versenkens.

1993

Mai, 1993

Kontroverse um die Cleveland Armory

Captain Watson kauft einen ausgemusterten Eisbrecher der kanadischen Küstenwache und tauft ihn in Cleveland Amory um. Der erste und einzige Einsatz des Schiffs findet in den Grand Banks vor Neufundland statt, wo es gegen den illegalen Fischfang durch kubanische Trawler vorgeht. Die politische Kontroverse führt dazu, dass zehn kubanische Schleppnetzfischer die Banks verlassen und dabei Verluste in Höhe von 35 Mio. Dollar erleiden. Die Royal Canadian Mounted Police geht an Bord der Cleveland Amory und verhaftet Captain Watson ausserhalb der 200-Meilen-Grenze, klagt ihn in drei Fällen wegen kriminellen Unfugs an und beschlagnahmt die Cleveland Amory in St. John's, Neufundland. Um die bürokratischen Hürden und die 30'000 Dollar Strafe für die Freigabe der Cleveland Amory zu umgehen, verkauft Sea Shepherd das Schiff mit Gewinn an einen privaten Käufer. Alle Anklagepunkte gegen Captain Watson werden 1995 im Prozess vor dem Obersten Gerichtshof von Neufundland fallen gelassen, als die Geschworenen das Argument akzeptieren, dass die Weltcharta für die Natur ihm das Recht gab, einzugreifen.

Januar, 1993

Earthforce! veröffentlicht

Paul Watsons Buch Earthforce! An Earth Warrior's Guide to Strategy wird veröffentlicht.

Januar, 1993

Norwegen lehnt Strafverfolgung ab

Sea Shepherd fordert die norwegische Regierung auf, die Sea Shepherd-Crew, die für die Versenkung des norwegischen Walfangschiffs Nybraena verantwortlich ist, strafrechtlich zu verfolgen. Norwegen reagiert nicht darauf.

1992

Dezember, 1992

Versenkung illegaler norwegischen Walfangschiffe

Nach monatelanger Observation führt Captain Watson ein Team nach Norwegen, um nach illegalen norwegischen Walfangschiffen zu suchen. Dwight Worker sorgt dafür, dass das norwegische Walfangschiff Nybraena am 26. Dezember im Hafen der Lofoten versenkt wird.

September, 1992

Sea Shepherd II geht in den Ruhestand

Nach zehn Dienstjahren ist der Unterhalt der Sea Shepherd II zu aufwendig geworden, und sie wird auf Vancouver Island ausser Dienst gestellt. Sea Shepherd erwirbt einen in Japan gebauten und in Taiwan registrierten Treibnetzfischer, der als Tarnung für die Infiltration von Treibnetzflotten eingesetzt werden soll.

März, 1992

Edward Abbey wird zur Sirenian

Die Edward Abbey wird als kanadisches Forschungsschiff umregistriert und erhält den Namen Sirenian, bevor sie nach Clayoquot Sound auf Vancouver Island fährt, um einen Sommer lang gegen die Abholzung des Clayoquot-Tals zu protestieren.

Februar, 1992

Vertreibung von Wilderern in Costa Rica

Die Sea Shepherd II und die Edward Abbey vertreiben Wilderer auf der Insel Cocos vor der Küste Costa Ricas. Die Schiffe greifen anschliessend gegen Thunfischwadenfänger ein, die im östlichen tropischen Pazifik Delfine töten, und zerschneiden und beschlagnahmen die Netze einer japanischen Treibnetzflotte im mittleren nördlichen Pazifik.

1991

Dezember, 1991

Abfangen der Nina, Pinta und Santa Maria für die First Nations

Die Sea Shepherd II verlässt die Bahamas mit einer Besatzung, der vierzehn Mitglieder des Volkes der Gitk'san Wet'su'e'ten aus British Columbia angehören. Für die Reise wird der Name des Schiffs in Aligat geändert, was Krieger bedeutet. Das Ziel ist es, die Flotte der fünfhundertjährigen Reise von Christoph Kolumbus, der Nina, Pinta und Santa Maria, abzufangen. Unterwegs hält die Besatzung auf der Insel San Salvador, um sie für die First Nations zurückzuerobern. Die Santa Maria wird beschlagnahmt und so lange festgehalten, bis der spanische Konsul in Puerto Rico ein Entschuldigungsschreiben für fünfhundert Jahre Ungerechtigkeit gegenüber den indigenen Völkern Amerikas unterzeichnet.

November, 1991

Erwerb der Edward Abbey

Sea Shepherd erwirbt ein ehemaliges Patrouillenschiff der US-Küstenwache und tauft es auf den Namen Edward Abbey, zu Ehren des Autors, Freundes von Captain Watson und Sea Shepherd-Beiratsmitglieds.

Juli, 1991

Sea Shepherd II schliesst sich der Küstenwache von Trinidad und Tobago an

Die Sea Shepherd II wird für ihren Einsatz gegen illegale taiwanesische Langleinenfischer empfangen und zu einer offiziellen Verstärkung der Küstenwache von Trinidad und Tobago ernannt. Nach der Unterstützung von Sea Shepherd bei der Untersuchung und Aufdeckung der Bestechung von trinidadischen Regierungsbeamten durch die taiwanesische Fischereiindustrie werden die bestochenen Politiker verhaftet.

Januar, 1991

Rettung von Delfinen aus einem Thunfischwadenfänger in Guatemala

Vor der Küste Guatemalas entdeckt die Sea Shepherd II den mexikanischen Thunfischwadenfänger Tungui mit seinen Netzen im Wasser und mit Delfinen, die versuchen zu entkommen. Trotz der Dunkelheit der Nacht fordert Captain Watson die Mexikaner auf, die Delfine freizulassen. Als sie sich weigern, rammt und beschädigt er die Tungui und setzt einen Hochdruckschlauch gegen den Hubschrauber an Bord ein. Die Delfine werden freigelassen. Guatemala bedankt sich offiziell bei Sea Shepherd für die Intervention.

1990

August, 1990

Kampf gegen Treibnetzfischer im Nordpazifik

Sea Shepherd arbeitet mit einem Meeresbiologen und einem Physiker zusammen, um eine Methode zum Versenken von Treibnetzen ohne ökologische Schäden zu finden. Die Sea Shepherd II bricht von Seattle aus auf, um nach Treibnetzflotten im Nordpazifik zu suchen, rammt zwei japanische Treibnetzschiffe und versenkt sechzig Meilen monofiler Treibnetze, was die Japaner mehr als zwei Millionen Dollar kostet. Trotz der weltweit gezeigten Sea Shepherd-Videodokumentation der Aktion lautet die offizielle japanische Antwort, dass "nichts passiert" sei.

1989

August, 1989

Schutz der Delfine in Mittelamerika

Sea Shepherd II fängt venezolanische Thunfischwadenfänger in Puntarenas, Costa Rica, ab, bei denen Beweise für das Töten von Delfinen vorliegen, und vertreibt zahlreiche mexikanische Thunfischboote von Delfinherden im östlichen tropischen Pazifik.

1988

November, 1988

Die Divine Wind wird verkauft, um eine komplette Instandsetzung der Sea Shepherd II zu finanzieren.

März, 1988

Beweise für die Tötung von Delfinen durch US-Schiffe

Als ein Sea Shepherd-Crewmitglied die Tötung von Delfinen durch einen Thunfischwadenfänger der Vereinigten Staaten dokumentiert, wird das Filmmaterial zusammen mit weiteren Aufnahmen des Earth Island Institute an Bord eines panamaischen Thunfischwadenfängers an die Öffentlichkeit gebracht. Das Filmmaterial skandalisiert die Thunfischindustrie und trägt zum Verbot des Tötens von Delfinen durch US-Thunfischunternehmen bei.

Januar, 1988

Aufforderung an Island, Anklage zu erheben

Um den Vorwürfen entgegenzutreten, in Island Straftaten begangen zu haben, kehrt Captain Watson mit der Aktivistin Dr. Joanna Forwell und dem schwedischen Direktor von Sea Shepherd, Sten Borg, auf die Insel zurück und verlangt, dass Island die Sea Shepherd Conservation Society und ihn selbst wegen der Versenkung der halben Walfangflotte Islands anklagt. Als Island sich weigert, verkündet Sea Shepherd, dass jegliche Anschuldigungen gegen Sea Shepherd ungerechtfertigt sind, da sie in Island wegen keiner Straftat angeklagt, geschweige denn verurteilt worden sind.

1987

August, 1987

Sea Shepherd erwirbt die Divine Wind

Während die Sea Shepherd II in Grossbritannien stationiert und reparaturbedürftig ist, erwirbt Sea Shepherd im Juni ein japanisches Fangschiff, das für den Fang des Echten Bonitos verwendet wurde. Das Schiff wird in Divine Wind umbenannt und für Anti-Treibnetzkampagnen auf den Aleuten im Nordpazifik eingesetzt. Sea Shepherd dokumentiert Geisternetze in Amchitka und Attu und entfernt während der Expedition viele Meilen von Treibnetzmaterial.

1986

November, 1986

Stilllegung des isländischen Walfangs

Sea Shepherd-Aktivisten gehen gegen den illegalen Walfang in Island vor und versenken zwei der vier isländischen Walfangschiffe im Hafen von Reykjavik. Sie zerstören auch die Walverarbeitungsstation in Hvalfjörður und legen damit den kommerziellen Walfang in Island für die nächsten 16 Jahre lahm.

Juli, 1986

Antiwalfang-Kampagne auf den Färöern

Nach der Teilnahme an der Juni-Sitzung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Malmö, Schweden, bricht die Sea Shepherd II zu den dänischen Färöer-Inseln auf, um die färöische Grindwaljagd zu dokumentieren und zu behindern. Captain Watson schickt ein Team von fünf Besatzungsmitgliedern zu einem Treffen mit der Regierung, die allerdings verhaftet und ohne Anklage festgehalten werden. Die Sea Shepherd II weigert sich, die färöischen Gewässer zu verlassen, bis die Besatzung freigelassen wird. Die Färöer reagieren mit Gewehrfeuer und Tränengas. Captain Watson verteidigt das Schiff mit Wasserwerfern und Kanonen, die mit Schokolade und Zitronenkuchenfüllung geladen sind. Die färöischen Angreifer werden auf demütigende Weise mit Glibber eingeschleimt. Die Sea Shepherd II entkommt mit einer Dokumentation der Walfangaktivitäten und einer dramatischen Konfrontation, die gefilmt und in der von der BBC produzierten, preisgekrönten Dokumentation Black Harvest ausgestrahlt wurde.

1985

Dezember, 1985

Grossbritannien verbietet Hilfsreise nach Äthiopien

Nachdem der Oberste Gerichtshof Kanadas das Urteil des Berufungsgerichts von Quebec bestätigt und die Rückgabe der Sea Shepherd II angeordnet hat, segelt das Schiff nach London, um sich auf eine Hilfsreise nach Äthiopien für Band Aid vorzubereiten (Captain Watson und Bob Geldof hatten Jahre zuvor für dieselbe alternative Zeitung, die Georgia Straight, zusammengearbeitet). Nach dem Auslaufen aus London wird die Sea Shepherd II jedoch vom britischen Handelsministerium in den Hafen von Brest, Frankreich, beordert. Es hatte seine bürokratische Meinung geändert und erklärte, dass die Sea Shepherd II kein registriertes Frachtschiff sei und daher keine Hilfsgüter transportieren dürfe.

1984

Februar, 1984

Konfrontation in Kanada mit Jägern, die Wölfe aus der Luft jagen

Ohne Schiff starten Captain Watson und seine Crew eine öffentlichkeitswirksame Kampagne an Land gegen den Abschuss von Wölfen aus der Luft im Norden von British Columbia. In der feindseligen Stadt Fort Nelson hält Captain Watson eine Pressekonferenz ab und diskutiert mit vierhundert Jägern und Fallenstellern in hitzigen Debatten, die landesweit Schlagzeilen machen. Captain Watson und Robert Hunter veröffentlichen "Cry Wolf!", in dem sie die Korruption hinter den Wolfsausrottungsprogrammen der Regierung aufdecken. Die Öffentlichkeit erzwingt den Rücktritt des Umweltministers von British Columbia, Anthony Brummett.

1983

März, 1983

Sea Shepherd II in Kanada beschlagnahmt

Die Sea Shepherd II blockiert den Hafen von St. John's, Neufundland, und hindert die kanadische Robbenfängerflotte zwei Wochen lang am Auslaufen, bevor sie in den Sankt-Lorenz-Golf fährt und die Robbenfänger von der Brutstätte der Sattelrobben wegbegleitet. Einheiten der RCMP und der kanadischen Küstenwache rammen und entern die Sea Shepherd II während eines Tränengasangriffs und verhaften Captain Watson und neunzehn Crew-Mitglieder. Die Sea Shepherd II wird beschlagnahmt während Captain Watson zu einer Geldstrafe von 75'000 Dollar und einer Gefängnisstrafe von 15 Monaten wegen Verschwörung zum Verstoss gegen das Robbenschutzgesetz sowie zu weiteren sechs Monaten wegen Annäherung an eine Robbenjagd bis auf eine halbe Seemeile verurteilt wird. Captain Watson wird untersagt, für einen Zeitraum von drei Jahren mit irgendeinem Journalisten irgendwo auf der Welt über irgendein Thema zu sprechen, und er erhält ein dreijähriges Einreiseverbot für die fünf ostkanadischen Provinzen. Der Ingenieur Paul Pezwick wird zu einer siebenmonatigen Gefängnisstrafe und einer Geldstrafe von 7'000 Dollar verurteilt. Alle anderen Besatzungsmitglieder werden zu einer Geldstrafe von je 3'000 Dollar verurteilt. Das Berufungsgericht von Quebec lässt jedoch beide Männer neun Tage später frei und entscheidet im Januar 1984 zugunsten von Captain Watson und der Besatzung der Sea Shepherd II, indem es alle Anklagepunkte fallen lässt. Die kanadische Regierung legt gegen die Entscheidung Berufung ein und behält die Sea Shepherd II weiterhin in ihrem Besitz.

Januar, 1983

Humanitäre Reise nach Grenada

Die Sea Shepherd II durchquert den Panamakanal, um nach einem Militärputsch und der von den USA angeführten Invasion eine Ladung von Hilfsgütern auf die Karibikinsel Grenada zu bringen. Die Sea Shepherd-Besatzung wird Zeuge der miserablen Bedingungen im Zoo der Hauptstadt und lässt alle Primaten im Dschungel der Insel frei. Captain Watson reagiert auf die Kritik an der Freilassung, indem er sagt, dass Sea Shepherd die Affen nicht nach Grenada gebracht hätte und seine Crew nicht tatenlos zusehen würde, wie die Tiere misshandelt werden, ohne das Notwendige zu tun, um ihr Leiden zu lindern. "Ausserdem", sagte er, "können diese Primaten unmöglich mehr Schaden anrichten, als der Primat Homo sapiens auf dieser Insel bereits angerichtet hat."

1982

November, 1982

Robbenschutzgebiet auf den Orkney-Inseln

Die Sea Shepherd-Crew verhindert vollständig die Tötung von Kegelrobben auf den schottischen Orkney-Inseln und gründet den Sea Shepherd Islands Trust, um die Orkney-Insel Little Green Holm zu kaufen und sie in ein dauerhaftes Schutzgebiet für Kegelrobben zu verwandeln.

September, 1982

Konfrontation mit sowjetischen Walfängern

Kapitän Jet Johnson (ein ehemaliger Kampfflieger der kanadischen Luftwaffe) steuert ein Flugzeug für Paul Watson und Carroll Vogel, um sechzehn grosse Glühbirnen voller roter Farbe und eine Botschaft in russischer Sprache, in der gegen das illegale Töten von Walen durch die Sowjets protestiert wird, auf das Deck eines sowjetischen Spionageschiffs vor der Küste des US-Staates Washington zu werfen. Paul Watson wurde als einzige Person verhaftet und wegen des riskanten Betriebs eines Flugzeugs angeklagt, obwohl er nicht der Pilot war. Die Anklage wurde jedoch fallen gelassen, als die Russen nicht als Zeugen auftraten.

September, 1982

Historisches Schwimmen in Vancouver

Captain Watson und Crewmitglied Tate Landis sind die ersten Menschen, die die 56 Kilometer lange Georgia Straight von Nanaimo auf Vancouver Island nach Jericho Beach in Vancouver erfolgreich durchschwimmen, um die Aufmerksamkeit auf die kanadische Robbenjagd zu lenken.

Mai, 1982

Veröffentlichung von Captain Watsons Buch "Sea Shepherd, My Fight for Whales and Seals"

Mai, 1982

Stopp der irischen Robbenjagd

Sea Shepherd-Mitglieder aus Irland campen auf der Insel Iniskea in der Irischen See, um das Töten von Kegelrobben durch irische Fischer zu stören. Am Ende der Saison beschliesst die irische Regierung schliesslich, die Kegelrobbenjagd in der Irischen See einzustellen.

März, 1982

Rettung von Delfinen auf der Insel Iki

Sea Shepherd II bereitet sich auf eine Kampagne vor, um das Abschlachten von Delfinen auf der japanischen Insel Iki zu beenden. Um eine Konfrontation zu vermeiden, lädt die japanische Regierung Captain Watson zu dreitägigen Verhandlungen mit den örtlichen Fischern auf die Insel Iki ein. Die Fischer stimmen schliesslich zu, das Abschlachten von Delfinen auf Iki zu beenden.

1981

Juli, 1981

Walschutzkampagne in Sibirien

Die Sea Shepherd II bricht zu einer Kampagne zum Schutz der Grauwale nach Sowjetsibirien auf. Obwohl sie von der sowjetischen Marine verfolgt wird, dokumentiert die Besatzung illegale sowjetische Walfangaktivitäten vor der Küste Sibiriens und übergibt die Beweise dem US-Kongress.

April, 1981

Offizielle Registrierung als Wohltätigkeitsorganisation der Sea Shepherd Conservation Society in Portland, Oregon

März, 1981

Rückkehr zur kanadischen Robbenjagd

Trotz eines Gerichtsbeschlusses aus dem Jahr 1980, der Captain Watson verbietet, sich der kanadischen Seejagd zu nähern, führt er eine Mannschaft mit drei Kajaks in den Sankt-Lorenz-Golf, um Hunderte von Robben mit harmlosem blauem Farbstoff zu besprühen. Nachdem Captain Watson sich der Verhaftung durch Kanada entzieht, wird seine Verurteilung von 1980 infolge von Berufung aufgehoben.

1980

Oktober, 1980

Erwerb der Sea Shepherd II

Captain Watson verkauft die Filmrechte an der Geschichte von Sea Shepherd und Sierra an Warner Brothers und sammelt dadurch genug Geld, um einen weiteren Yorkshire-Trawler in Grossbritannien zu kaufen, der zur Sea Shepherd II wird.

September, 1980

Das Ende des illegalen Walfangs im Atlantik

Als Reaktion auf das weltweite Aufsehen, das die Versenkung der Piraten-Walfangschiffe in Spanien und Portugal erregt hat, versenkt die südafrikanische Marine die Susan und die Theresa, nachdem sie sie von den Besitzern der Sierra beschlagnahmt hat, und stellt alle illegalen Walfangaktivitäten im Atlantik ein.

April, 1980

Sea Shepherd verfolgt weitere Piraten

Sea Shepherd ist für den Untergang zweier spanischer Piraten-Walfangschiffe, der Ibsa I und Ibsa II, in Vigo, Spanien, verantwortlich, die gegen Walfangquoten verstossen hatten. Nachdem Sea Shepherd am ganzen Ufer von Las Palmas auf den Kanarischen Inseln Belohnungsplakate aufhängt und ein Kopfgeld von 25'000 Dollar auf das illegale Walfangschiff Astrid aussetzt, können die Besitzer des Piratenschiffs ihrer eigenen Mannschaft nicht mehr trauen und ziehen das Schiff aus dem Verkehr.

Februar, 1980

Die Versenkung der Sierra

Nachdem die Sierra Trading Company mehr als eine Million Dollar für die Reparatur der Sierra ausgegeben hat, wird das Walfangschiff im Hafen von Sea Shepherd-Mitgliedern versenkt, ohne dass die Besatzung verletzt wird. Damit findet die Karriere des skrupellosesten illegalen Walfangschiffs der Welt endgültig ein Ende.

1979

Juli, 1979

Auf der Jagd nach einem Piraten-Walfangschiff

Sea Shepherd bringt eines der berüchtigtsten Piraten-Walfangschiffe der Welt zur Strecke, die Sierra in Leixoes, Portugal. Nachdem er das Schiff gerammt und ausser Gefecht gesetzt hat, kapituliert Captain Watson vor der portugiesischen Marine. Die Geschichte macht weltweit Schlagzeilen und deckt die Machenschaften der Walfangpiraten und ihre japanischen und norwegischen Verbindungen auf. Der Hafenmeister entscheidet, dass keine Anklage gegen die Sea Shepherd-Besatzung erhoben wird. Das Schiff wird beschlagnahmt und festgesetzt, bis Captain Watson und Chefingenieur Peter Woof das Schiff in der Silvesternacht im Hafen von Leixoes versenken, um zu verhindern, dass es an die Sierra Trading Company der Walfänger übergeben wird.

März, 1979

Die erste Meeres-Kampagne

Im März ist die Sea Shepherd das erste Schiff, das zum Schutz der Robben an der Ostküste Kanadas aufs Eis geht. Bevor Captain Watson und seine Mannschaft verhaftet werden, retten sie über tausend Robbenbabies, indem sie ihre weissen Felle mit einem organischen, unlöschbaren Farbstoff besprühen, um sie so für den Handel wertlos zu machen.

1978

Februar, 1978

Die erste Kampagne

Die erste Earthforce-Kampagne zum Schutz der Elefanten vor Wilderern in Ostafrika (Kenia, Tansania, Somalia, Uganda und Sudan) beginnt.

1977

Juni, 1977

Captain Watson gründet Sea Shepherd

Nachdem er sich von Greenpeace, wo er 1971 zu den Gründungsmitgliedern gehörte, trennt, gründet Captain Watson die Vorläuferin der Sea Shepherd Conservation Society, die Earthforce Environmental Society, in Vancouver, Kanada.

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